Schwerpunkte

Die Körperlichkeit - eigentlich die "Leiblichkeit" -

ist eine konstituierende Dimension des Menschen.

Anders gesagt: Der Mensch ist körperlich - oder er ist nicht.

Alles, was wir tun, ist mit unserem Körper verbunden:

jeder Gedanken, jede Entscheidung, jedes Erleben und jedes Handeln.

Alfried Längle

 

Ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit in den letzten Jahren ist das konsequente Einbeziehen des körper-leiblichen Erlebens in den Prozess der existenzieller Psychotherapie. Neben körperorientierten Fort- und Weiterbildungen habe ich unter dem Titel Existenzielles Grounding auch publiziert (siehe download). So entstanden in den letzen 10 Jahren viele Workshops und Fortbildungen, z.T. zusammen mit Pari Schneider, Aron Saltiel und Liliane Strassl.

 

Eine weiterer interessanter Punkt ist die Begegnung Existenzanalyse und Breema, auch dazu gibt es eine Publikation.

 

Nach Merleau-Ponty bedeutet Husserls Schlagwort „zu den Sachen selbst“ die Forderung, auf diejenige Welterfahrung zurückzugehen, die jeder sprachlichen Artikulation und wissenschaftlicher Begriffsfixierung voraus liegt und ihre Voraussetzung bildet.

Breema-Körperarbeit wurde von Menschen entwickelt, die eine tiefe Verbindung zu ihrem Körper und zum Rhythmus der Natur haben. Breema ist sowohl entspannend als auch belebend. Das Ziel von Breema ist es, Verstand und Körper miteinander in Einklang zu bringen, sodass wir unsere natürliche Vitalität erfahren können. Breema-Körperarbeit und Selbst-Breema-Übungen sind eine lebendige Tradition, die uns unterstützen kann, in unserer modernen Welt gesund und ausgeglichen zu sein (www.breema.at).

 

Der Kontakt mit unserem einfachen Dasein durch Atem und Gewicht nährt und unterstützt uns, dem Leben zu vertrauen.

Existenzanalytisch gesehen erfahren wir dabei Seinsgrund, Raum, Halt und finden zu einer tiefen Gelassenheit, Ruhe und Akzeptanz. Die Beziehung zu unserem „vorreflexiven“ leiblich gespürtem Dasein und die Erfahrung der Präsenz aktivieren unsere (Selbstheilungs-)Kräfte und öffnen uns neu für unser Leben.

 

© Markus Angermayr 2016